Wenn der Spracherwerb Ihres Kindes stockt – bei Aussprache, Wortschatz, Grammatik oder Sprachverständnis – begleiten wir mit gezielter, spielerischer Therapie.
Der Erwerb von Sprache verläuft bei jedem Kind etwas anders, folgt aber typischen Entwicklungsschritten. Weichen Aussprache, Wortschatz, Satzbau oder Sprachverständnis deutlich und über längere Zeit von dem ab, was für das Alter zu erwarten wäre, sprechen wir von einer Sprachentwicklungsstörung (SES).
Betroffen sein kann ein einzelner Bereich – etwa nur die Aussprache – oder mehrere Bereiche gleichzeitig. Wichtig ist: Eine SES ist keine Frage von „nicht genug üben“ oder Intelligenz, sondern ein eigenständiges Störungsbild, das gezielt behandelt werden kann.
Kreuzen Sie an, was zutrifft. Der Kurzcheck dient nur der ersten Orientierung und ersetzt keine ärztliche oder logopädische Diagnostik.
Die Ursachen einer Sprachentwicklungsstörung sind vielfältig und oft nicht eindeutig zu benennen. Mögliche Faktoren sind eine familiäre Veranlagung, Hörprobleme (z. B. durch häufige Mittelohrentzündungen), eine allgemeine Entwicklungsverzögerung oder wenig sprachliche Anregung im Alltag.
Bei einem Teil der Kinder lässt sich keine konkrete Ursache feststellen – das ändert aber nichts daran, dass eine gezielte Therapie helfen kann.
Mit standardisierten Verfahren und im Gespräch mit Ihnen ermitteln wir, welche Sprachbereiche betroffen sind und wie ausgeprägt die Auffälligkeiten sind.
Auf Basis der Diagnostik legen wir gemeinsam realistische, altersgerechte Ziele fest – von einzelnen Lauten bis zum Satzbau.
In der Therapie arbeiten wir mit Spielsituationen, Bilderbüchern und Alltagsmaterial, damit Ihr Kind neue Sprachmuster in einem entspannten Rahmen erproben kann.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Sprachentwicklung im Alltag unterstützen können – ohne Druck, aber mit gezielten Impulsen.
Erste Auffälligkeiten wie ein sehr kleiner Wortschatz oder ausbleibende Wortkombinationen lassen sich oft schon früh erkennen und behandeln.
Auch wenn Auffälligkeiten erst später auffallen, etwa bei der Grammatik oder beim Sprachverständnis, ist eine Therapie sinnvoll und wirksam.
Bei einem sogenannten Late Talker (unter 50 Wörter oder keine Wortkombinationen mit 2 Jahren) empfehlen wir eine Abklärung spätestens mit 2,5 bis 3 Jahren. Bei Unsicherheit können Sie sich aber jederzeit an uns wenden.
Bei manchen Kindern gleicht sich ein verzögerter Sprachstart tatsächlich von selbst aus, bei anderen nicht. Eine frühzeitige Einschätzung hilft, unnötiges Abwarten zu vermeiden, ohne dass gleich eine Therapie starten muss.
Ja. Logopädie ist ein Heilmittel und wird von Kinderärztin/-arzt, HNO oder Pädiatrie verordnet. Für ein unverbindliches Erstgespräch können Sie uns aber auch ohne Verordnung kontaktieren.
Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis – wir freuen uns, Sie auf Ihrem Weg zu mehr Lebensqualität zu begleiten.