Behandlungsfeld · Kinder & Erwachsene

Redeflussstörungen

Wiederholungen, Dehnungen, Blockaden oder überhastetes Sprechen – Redeflussstörungen zeigen sich unterschiedlich und lassen sich gezielt begleiten.

Überblick

Was versteht man darunter?

Unter Redeflussstörungen fassen wir vor allem zwei Störungsbilder zusammen: Stottern, bei dem der Sprechfluss durch Wiederholungen, Dehnungen oder Blockierungen unterbrochen wird, und Poltern, bei dem das Sprechtempo überhastet und die Aussprache dadurch undeutlich wirkt.

Bei Kindern im Vorschulalter tritt häufig eine vorübergehende, entwicklungsbedingte Unflüssigkeit auf, die sich von echtem Stottern unterscheiden lässt. Eine fachliche Einschätzung schafft hier Klarheit.

Kurzcheck

Trifft das auf Sie oder Ihr Kind zu?

Kreuzen Sie an, was zutrifft. Der Kurzcheck dient nur der ersten Orientierung und ersetzt keine ärztliche oder logopädische Diagnostik.

Hintergrund

Mögliche Ursachen

Beim Stottern spielen genetische Veranlagung und neurophysiologische Faktoren eine wichtige Rolle – Stottern ist keine Folge von Erziehung, Nervosität oder Nachahmung, auch wenn Stress die Symptomatik verstärken kann.

Poltern tritt häufig gemeinsam mit anderen sprachlichen Auffälligkeiten auf und hängt eng mit der Selbstwahrnehmung des eigenen Sprechtempos zusammen.

Unsere Therapie

So gehen wir vor

1

Diagnostik und Anamnese

Wir erfassen Art, Häufigkeit und Ausprägung der Unflüssigkeiten sowie mögliche Begleitsymptome und den Leidensdruck.

2

Individueller Therapieplan

Je nach Alter und Störungsbild setzen wir auf direkte Sprechtechniken, indirekte Ansätze über das Umfeld oder eine Kombination aus beidem.

3

Sprechtechniken und Desensibilisierung

Wir erarbeiten Strategien für einen flüssigeren Sprechablauf und einen entspannteren Umgang mit stotter- bzw. poltertypischen Momenten.

4

Einbindung von Eltern und Umfeld

Gerade bei Kindern beziehen wir das Umfeld aktiv ein, damit neue Strategien auch außerhalb der Therapie gelingen.

Für wen

Zielgruppen

Kinder im Vorschulalter

Viele Kinder durchlaufen eine Phase entwicklungsbedingter Unflüssigkeit – eine frühzeitige fachliche Einschätzung hilft, den weiteren Verlauf richtig einzuordnen.

Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Bei anhaltendem oder neu auftretendem Stottern bzw. Poltern unterstützen wir mit individuellen Sprechtechniken und einem Umgang, der zum Alltag passt.

Häufige Fragen

Fragen & Antworten

Ist Stottern im Kleinkindalter normal?

Eine Phase unflüssigen Sprechens zwischen etwa 2 und 5 Jahren ist häufig und meist harmlos. Halten Anzeichen jedoch länger als einige Monate an oder verstärken sie sich, sollte dies fachlich abgeklärt werden.

Sollte ich mein Kind beim Stottern korrigieren?

Nein, Korrigieren oder Aussprechen-Lassen des Wortes erhöht meist den Druck. Ruhiges, zugewandtes Zuhören hilft mehr als Verbesserungsversuche – konkrete Tipps für den Alltag besprechen wir gerne persönlich.

Kann Stottern bei Erwachsenen noch behandelt werden?

Ja. Auch wenn sich Stottern im Erwachsenenalter oft nicht vollständig „auflösen“ lässt, können Sprechtechniken und ein veränderter Umgang damit die Sprechflüssigkeit und die Lebensqualität spürbar verbessern.

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Weitere Behandlungsfelder

Kontakt

Wir beraten Sie gerne persönlich

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis – wir freuen uns, Sie auf Ihrem Weg zu mehr Lebensqualität zu begleiten.

Logopädiepraxis Teterow – Lena Schnepf

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