Wiederholungen, Dehnungen, Blockaden oder überhastetes Sprechen – Redeflussstörungen zeigen sich unterschiedlich und lassen sich gezielt begleiten.
Unter Redeflussstörungen fassen wir vor allem zwei Störungsbilder zusammen: Stottern, bei dem der Sprechfluss durch Wiederholungen, Dehnungen oder Blockierungen unterbrochen wird, und Poltern, bei dem das Sprechtempo überhastet und die Aussprache dadurch undeutlich wirkt.
Bei Kindern im Vorschulalter tritt häufig eine vorübergehende, entwicklungsbedingte Unflüssigkeit auf, die sich von echtem Stottern unterscheiden lässt. Eine fachliche Einschätzung schafft hier Klarheit.
Kreuzen Sie an, was zutrifft. Der Kurzcheck dient nur der ersten Orientierung und ersetzt keine ärztliche oder logopädische Diagnostik.
Beim Stottern spielen genetische Veranlagung und neurophysiologische Faktoren eine wichtige Rolle – Stottern ist keine Folge von Erziehung, Nervosität oder Nachahmung, auch wenn Stress die Symptomatik verstärken kann.
Poltern tritt häufig gemeinsam mit anderen sprachlichen Auffälligkeiten auf und hängt eng mit der Selbstwahrnehmung des eigenen Sprechtempos zusammen.
Wir erfassen Art, Häufigkeit und Ausprägung der Unflüssigkeiten sowie mögliche Begleitsymptome und den Leidensdruck.
Je nach Alter und Störungsbild setzen wir auf direkte Sprechtechniken, indirekte Ansätze über das Umfeld oder eine Kombination aus beidem.
Wir erarbeiten Strategien für einen flüssigeren Sprechablauf und einen entspannteren Umgang mit stotter- bzw. poltertypischen Momenten.
Gerade bei Kindern beziehen wir das Umfeld aktiv ein, damit neue Strategien auch außerhalb der Therapie gelingen.
Viele Kinder durchlaufen eine Phase entwicklungsbedingter Unflüssigkeit – eine frühzeitige fachliche Einschätzung hilft, den weiteren Verlauf richtig einzuordnen.
Bei anhaltendem oder neu auftretendem Stottern bzw. Poltern unterstützen wir mit individuellen Sprechtechniken und einem Umgang, der zum Alltag passt.
Eine Phase unflüssigen Sprechens zwischen etwa 2 und 5 Jahren ist häufig und meist harmlos. Halten Anzeichen jedoch länger als einige Monate an oder verstärken sie sich, sollte dies fachlich abgeklärt werden.
Nein, Korrigieren oder Aussprechen-Lassen des Wortes erhöht meist den Druck. Ruhiges, zugewandtes Zuhören hilft mehr als Verbesserungsversuche – konkrete Tipps für den Alltag besprechen wir gerne persönlich.
Ja. Auch wenn sich Stottern im Erwachsenenalter oft nicht vollständig „auflösen“ lässt, können Sprechtechniken und ein veränderter Umgang damit die Sprechflüssigkeit und die Lebensqualität spürbar verbessern.
Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis – wir freuen uns, Sie auf Ihrem Weg zu mehr Lebensqualität zu begleiten.